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Kinderyoga-Ideen für Kindergruppen

  • Autorenbild: Eva
    Eva
  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Kinderyoga mit Kindergruppen darf bunt, lebendig und abwechslungsreich sein.

Oft hilft es, mit einem einfachen Thema zu starten. Das kann eine Reise in den Dschungel sein, ein Ausflug ins Weltall, ein Märchen, eine Tierwelt, eine Farbenreise, eine Schatzsuche oder ein kleines Abenteuer im Schnee, im Zoo oder in einer geheimnisvollen Fantasiewelt. Ein Thema gibt der Stunde einen roten Faden und macht es für Kinder leichter, in die Übungen einzutauchen.

Aus einer Yogaübung wird dann nicht nur eine Haltung, sondern ein Teil der Geschichte. Die Kinder werden zu Tieren, Bäumen, Bergen, Sternen, Pirat:innen, mutigen Entdecker:innen oder kleinen Wesen aus einer Fantasiewelt. Sie schleichen, hüpfen, balancieren, strecken sich, werden stark, leise, vorsichtig oder ganz mutig. So verbinden sich Bewegung, Fantasie und Körpergefühl ganz natürlich miteinander. Solche inneren Bilder helfen Kindern, sich auf Yoga einzulassen. Ein Kind muss nicht einfach „den Baum“ machen, es kann zu einem Baum im Zauberwald werden. Es muss nicht nur ruhig atmen, es kann einen Zauberduft einatmen, eine Schneeflocke pusten oder sich vorstellen, wie ein Luftballon langsam größer und kleiner wird. Dadurch wird Yoga greifbarer, lebendiger und näher an der Welt der Kinder.

Auch Bewegungsspiele passen wunderbar ins Kinderyoga. Kinder lieben es, wenn sie reagieren, sich ausprobieren, gemeinsam lachen und sich frei bewegen dürfen. Wenn dabei Yogaübungen ganz natürlich eingebaut werden, entsteht eine schöne Verbindung aus Spiel, Bewegung und Yogapraxis. So fühlt sich Yoga für Kinder nicht streng oder starr an, sondern lebendig und leicht.

Kreative Ideen können eine Kinderyoga-Stunde zusätzlich bereichern. Manchmal entsteht aus einem Thema ein kleines Bild, ein Wunschstein, eine Atemkarte, ein Zauberspray, ein Schatz, ein Experiment oder ein einfacher Impuls, den die Kinder mit nach Hause nehmen können. Diese kleinen Extras müssen nicht aufwendig sein, oft reichen einfache Ideen, die zur Geschichte passen und den Kindern noch länger in Erinnerung bleiben.


Besonders schön sind kleine Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe. Nach bewegten Spielen oder kräftigen Übungen können Atemübungen, kurze Fantasiereisen oder kleine Entspannungsimpulse helfen, wieder ruhiger zu werden. Eine Stunde darf wild und fröhlich sein, aber sie braucht auch Momente, in denen die Kinder wieder bei sich ankommen können. Wichtig ist aber auch: Kinderyoga muss nicht perfekt geplant sein. Kindergruppen sind lebendig, und manchmal entstehen die schönsten Ideen mitten in der Stunde. Vielleicht bringt ein Kind eine eigene Idee ein, vielleicht ist die Gruppe an diesem Tag besonders aufgedreht, müde oder neugierig. Dann darf eine Stunde auch einmal anders laufen als gedacht.

So können Kinderyoga-Ideen Kindergruppen dabei unterstützen, Yoga auf eine leichte, kindgerechte und fantasievolle Art kennenzulernen, mit Bewegung, Spiel, kleinen Abenteuern, kreativen Impulsen und Momenten zum Durchatmen.

 
 
 

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